DER JUNGE MENSCH BRAUCHT SEINESGLEICHEN - NÄMLICH TIERE, ÜBERHAUPT ELEMENTARES, WASSER, DRECK, GEBÜSCHE, SPIELRAUM. MAN KANN IHN AUCH OHNE DAS ALLES AUFWACHSEN LASSEN, MIT TEPPICHEN, STOFFTIEREN ODER AUCH AUF ASPHALTIERTEN STRASSEN UND HÖFEN. ER ÜBERLEBT ES, DOCH MAN SOLL SICH DANN NICHT WUNDERN, WENN ER SPÄTER BESTIMMTE SOZIALE GRUNDLEISTUNGEN NIE MEHR ERLERNT."
(Alexander Mitscherlich)
Mein "Steckenpferd", bedingt durch meine Liebe zu Tieren und gekoppelt mit meinem Beruf (Erzieherin) ist die Tiergestützte Pädagogik !
Angefangen hat es im Jahr 2003 auf der Geburtstagsfeier meiner Tochter. Damals besaß ich "nur" vier eigene Katzen und drei winzige Pflegekatzen (Flaschenkinder). Doch es war schockierend für mich anzusehen, wie groß die Angst und Unsicherheit der geladenen Gäste (Kimberly's Schulfreundinnen) vor den Tieren war ! Bei den "Nicht-Deutschen" Kindern war mir die Reaktion auf die Tiere nicht so unverständlich (da in vielen nicht-deutschen Ländern Tiere allgemein als "schmutzig" gelten...), doch bei den deutschen Kindern empfand ich eine große Traurigkeit als sie mit Angst und Ablehnung den Katzen gegenüber reagierten

Um Kimberly's Party nicht komplett zu ruinieren, sperrte ich die Tiere in mein Schlafzimmer, doch ab diesem Zeitpunkt stand für mich fest :
DA MUSS ICH ETWAS TUN !
Und da ich als Erzieherin in einer Kindertagesstätte arbeite, saß ich ja "an der Quelle"
„Je früher unsere Jugend von sich aus jede Rohheit gegen Tiere als verwerflich anzusehen lernt, je mehr sie darauf achtet, dass aus Spiel und Umgang mit Tieren nicht Quälerei wird, desto klarer wird auch später ihr Unterscheidungsvermögen werden, was in der Welt der Großen Recht und Unrecht ist“
Theodor Heuß